29.01.2016 – Forschung, Partizipation, Medienkompetenz, Mobile Medien

Potenziale der Medienarbeit für Integration von Geflüchteten nutzen

Die große Bedeutung digitaler Medien für Jugendliche mit Fluchterfahrung legt nahe, mit der Zielgruppe auch pädagogisch mit Medien zu arbeiten.

 In einer Mitgliederbefragung der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) wurde kürzlich erkundet, welche Ansätze und Erfahrung in diesem Feld bislang vorliegen. Die veröffentlichten ersten Ergebnisse offenbaren bereits ein breites Spektrum an Projektideen und darin realisierten Potenzialen der Arbeit mit Medien. Sei es, das Thema Ankommen mit fotografischen Stadtteilerkundungen oder die Unterstützung der Alltagsorientierung und kulturellen Partizipation sowie des Spracherwerbs mit und über Medien. Allerdings weisen die Ergebnisse auch auf Förder- und Qualifizierungsbedarfe hin, da die Arbeit nicht allein wegen Sprachhürden besondere Anforderungen stellt.

 

Quelle:

Pressemeldung der GMK vom 12.01.2016: „Integration Geflüchteter durch Medienpädagogik fördern. GMK stellt Ergebnisse ihrer Mitgliederbefragung für Medienprojekte vor“ URL: http://www.gmk-net.de/index.php?id=59&tx_ttnews[tt_news]=352&tx_ttnews[backPid]=57&cHash=1e9e767baebc7cf770ecdc0c7ade682c

 

 

Diese Meldung wurde im Rahmen der wissenschaftlichen Beratung der Digitalwerkstatt im Projekt Think Big durch das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis erstellt. Think Big ist ein Jugendprogramm der Telefónica Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit O2.

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