26.02.2016 – Forschung, Mobile Medien, Partizipation, Medienkompetenz

Arbeitspapier zur Unterstützung von Projektmacher_innen aus benachteiligenden Verhältnissen

Think Big will Jugendliche aus allen Milieus dabei unterstützen, ihre Projekte zu realisieren – auch solche, die in benachteiligenden Verhältnissen aufwachsen.

Ein neues Arbeitspapier der Digitalwerkstatt stellt die Frage: Welche Unterstützung braucht diese Zielgruppe, um auch beim digital shift des Programms mitgenommen zu werden?

Ein zentraler Befund ist dabei die Diskrepanz zwischen digitalen Leuchtturmprojekten (wie bspw. App-Entwicklung) und den Ressourcen, die diese Zielgruppe eigenständig oder auch mit Unterstützung vor Ort für ihre Projekte aktivieren können. Ansatzpunkte für die Zielgruppe werden dagegen gesehen in Projektideen, die digitale Themen ihrer Lebenswelt aufgreifen, in stärker vorstrukturierten digitalen Tools oder z. B. in der Anpassung der Öffentlichkeitsarbeit zum Programm. Folgerungen ergeben sich damit für das Programm Think Big, für die PvO wie auch für die Digitalwerkstatt.

Das Arbeitspapier bündelt u.a. Ergebnisse eines Workshops auf dem PvO-Netzwerktreffen im September 2015.

 

 

Diese Meldung wurde im Rahmen der wissenschaftlichen Beratung der Digitalwerkstatt im Projekt Think Big durch das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis erstellt. Think Big ist ein Jugendprogramm der Telefónica Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit O2.

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