01.08.2016 – Forschung, Mobile Medien, Partizipation, Medienkompetenz

Hilfesuche online – einfach nur eine Suchmaske reicht nicht

US-amerikanische IT-Studenten ergründen die Hilfesuche bei IT-bezogenen Themen.

Wer sucht Hilfe über eine Suchmaschine, wer fragt seine Freund*innen online und wer wendet sich im Netz eher an Expert*innen? Eine kleine Studie unter US-amerikanischen IT-Studierenden hat Hinweise herausgearbeitet, wie sie sich online zu IT-bezogenen Themen Hilfe suchen und wovon dies abhängt. Für Think Big anregend ist dabei nicht nur die Erkenntnis, dass offenbar die Schwierigkeit des Problems, Vorwissen, Suchstrategien und Selbstvertrauen Einfluss haben. Wenn z. B. von wenig Vorwissen und wenig Erfahrungen mit dem Online-Hilfeangebot ausgegangen werden muss, müssen mehr Unterstützungsmaßnahmen für eine wirkungsvolle Online-Hilfe entwickelt werden. Zudem interessant: Die Studierenden zogen es bei höherem Schwierigkeitsgrad vor, online Menschen (insbesondere die Peers) zu fragen.

 

Quelle:

Hao, Qiang; Wright, Ewan; Barnes, Brad; Branch, Robert Maribe (2016): What are the most important predictors of computer science students' online help-seeking behaviors? In: Computers in Human Behavior, Jg. 62, S. 467–474. URL: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0747563216302874.

 

 

Diese Meldung wurde im Rahmen der wissenschaftlichen Beratung der Digitalwerkstatt im Projekt Think Big durch das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis erstellt. Think Big ist ein Jugendprogramm der Telefónica Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit O2.

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